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Filme wiederentdeckt - Im Filmmuseum Wolfen
am Donnerstag, den 26. Januar 2012 - 18:30 Uhr

Zu Gast: Ursula Karusseit


Leitung: Paul Werner Wagner, Kulturhistoriker, Berlin

Zum Film: Der nackte Mann auf dem Sportplatz

DEFA-Spielfilm, 1974, fa, 101 min, Regie: Konrad Wolf, Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase, Konrad Wolf, Kamera: Werner Bergmann, Musik: Karl-Ernst Sasse, Darsteller: Kurt Böwe, Ursula Karusseit, Martin Trettau, Rolf Hoppe, Else Grube-Deister, Marga Legal, Ute Lubosch, Vera Oelschlegel, Katharina Thalbach, Ursula Werner, Dieter Franke, Reimar J. Baur, Gerhard Bienert, Wolfgang Heinz, Klaus Manchen, Thomas Langhoff u.a.

Der Film schildert ein paar Wochen aus dem Leben des Bildhauers Kemmel. Er macht es sich und seiner Umwelt nicht einfach. Viele seiner Werke werden von seiner Umgebung nicht angenommen. So landet ein von ihm geschaffenes und seinem Dorf geschenktes Relief in einem Abstellraum.

Bei seiner neuen Arbeit möchte er eine Skulptur schaffen, hat aber Schwierigkeiten das richtige Modell zu finden. Als er es endlich in dem Arbeiter Hennes findet, möchte dieser nicht Modell stehen. Er kann mit dem Künstler nichts anfangen, ist ein bodenständiger Typ. Nach einiger Überzeugungsarbeit kann der Bildhauer Hennes doch überzeugen. Während der Arbeit kommen die beiden Männer sich näher. Doch auch diese Arbeit hilft ihm nicht aus der Krise, zudem misslingt die Arbeit.

Ein Besuch in seinem Heimatdorf beschert ihm einen neuen Auftrag. Er soll eine Skulptur zum Jubiläum des örtlichen Sportklubs erschaffen. Kemmel nimmt an. Doch bei der Enthüllung des Werkes erntet er erst einmal Ablehnung. Die Honoratioren des Klubs hatten sich einen bekleideten Fußballer vorgestellt - bekommen haben sie jedoch einen nackten Läufer. Erst nach und nach können sie sich mit dem Werk anfreunden.

„Leise, episodische Filmsatire des 1982 verstorbenen DEFA-Regisseurs Konrad Wolf, der charakteristische Details des DDR-Alltags aufs Korn nimmt und die widerspruchsvolle Situation des Künstlers in seiner Gesellschaft beschreibt. Inhaltlich und gestalterisch differenziert und anspruchsvoll, einer der besten DEFA-Filme überhaupt.“ (Film-Dienst)

PROGRAMM
18.30 18.45 Uhr
Begrüßung: Horst Kühn, 1. Vorsitzender Industrie- und Filmmuseum e.V.

Einführung: Paul Werner Wagner, Kulturhistoriker

18.45
Filmvorführung
DER NACKTE MANN AUF DEM SPORTPLATZ
anschließend Filmgespräch mit der Hauptdarstellerin Ursula Karusseit
Moderation: Paul Werner Wagner


Ursula Karusseit ist eine der populärsten ostdeutschen Schauspielerinnen. Sie wirkte in über 50 DEFA- und Fernsehfilmen mit. 1968 spielte sie die Hauptrolle in einem »Straßenfeger« des Adlershofer Fernsehens: »Wege übers Land«, einem Fünfteiler von Helmut Sakowski. Ursula Karusseit gehört zu der bedeutendsten Charakterdarstellerinnen der deutschen Bühne. Sie war am Deutschen Theater Berlin die Elsa in der legendären Inszenierung »Der Drache« von Jewgeni Schwarz, Regie: Benno Besson. Jahrzehntelang prägte sie das Ensemble der Volksbühne mit. Heute ist sie vielen Menschen vor allem durch ihre Charlotte Gauss in der beliebten TV-Serie des MDR »In aller Freundschaft« bekannt. 2009 erhielt die Schauspielerin den deutschen Publikums- und Medienpreis „Goldene Henne“ für ihr Lebenswerk.

Im Anschluss an die Diskussion besteht die Möglichkeit, die Gespräche im kleinen Kreis fortzusetzen.

Am Donnerstag, den 23. Februar 2012 - 18:30 Uhr

Zu Gast: Karin Düwel

Leitung: Paul Werner Wagner, Kulturhistoriker, Berlin


Zum Film: Sabine Wulff

DEFA 1978, Farbe, 91 min., Regie: Erwin Stranka, Drehbuch: Erwin Stranka, Literarische Vorlage Roman von Heinz Kruschel: "Gesucht wird die freundliche Welt", Kamera: Peter Brand, Musik: Karl-Ernst Sasse, Darsteller: Karin Düwel, Manfred Ermst, Jürgen Heinrich, Hans-Joachim Frank, Lars Jung, Jutta Wachowiak, Swetlana Schönfeld, Ursula Staack, Juliane Korén, Annelise Matschulat, Hannelore Telloke, Ilse Voigt, Karla Runkehl, Erik S. Klein, Gerhard Bienert, Katharina Rothärmel, Susanne Roder, Rolf Hoppe, Wolfram Handel, Willi Schrade u.a.

Sabine ist gerade 18, als sie aus dem Werkhof entlassen wird. Ihr fehlt nun die freundliche Wärme, die ihre Erzieherin ausstrahlte und die sie bei ihren Eltern vermisst. Deshalb will sie auch nicht zu ihnen zurückkehren.

Tief enttäuscht ist sie auch von ihrem alten Freund Jimmy, für den sie einst Zigaretten stahl und zu dem viele kamen, weil er zuhörte und für alle Probleme Verständnis zeigte. Und Onkel Karl, mit dem Sabine als kleines Mädchen stundenlang zusammen war und der ihr tiefes Vertrauen besaß und immer noch besitzt, ist alt und krank.

Sabine ist also ganz auf sich allein gestellt, muss neu anfangen, sich eine ehrliche Arbeit suchen, mit ehrlich verdientem Geld das möblierte Zimmer bezahlen. Neue Freunde wollen gewonnen sein. Was für Sabine nicht leicht ist, weil sie mit ihrer unbedingten Wahrheitsliebe und ihrem Gerechtigkeitsgefühl schnell die Menschen vor den Kopf stößt.

Langsam findet sie sich jedoch in ihre neue Umgebung, und auch das neue Arbeitsfeld wird ihr vertrauter. Sie macht es sich dabei noch immer nicht einfach, weil sie misstrauisch beobachtet, wie man auf sie reagiert. Sabine ist ein aktiver Mensch, der gebraucht werden will und seinen Platz im Leben sucht. Manches Mal ist sie fast so weit, alles hinzuschmeißen und wegzulaufen. Aber dann sind doch immer wieder Menschen da, die ihr helfen und gerade auch ihrer Offenheit mit Sympathie begegnen. Sabine wird ihren Weg im Leben finden...

Ein außergewöhnlicher DEFA-Frauenfilm!


PROGRAMM
18.30 – 18.45 Uhr
Begrüßung: Horst Kühn, 1. Vorsitzender Industrie- und Filmmuseum e.V.

Einführung: Paul Werner Wagner, Kulturhistoriker

18.45
Filmvorführung
SABINE WULFF
anschließend Filmgespräch mit der Hauptdarstellerin Karin Düwel

Moderation: Paul Werner Wagner


Nach dem Abitur besucht Karin Düwel die Rostocker Schauspielschule und tritt daneben am Volkstheater auf. Anschließend ist sie an Bühnen in Rudolstadt und Altenburg engagiert. Gleich mit ihrer ersten Filmrolle - der Titelfigur im DEFA-Film "Sabine Wulff" - gelingt ihr der Durchbruch. Sie findet Beachtung beim Publikum und erhält 1980 einen Preis als beste Nachwuchsdarstellerin.

In den folgenden Jahrzehnten steht sie für etliche Kino- und TV-Produktionen vor der Kamera, darunter auch immer wieder Krimis der "Polizeiruf 110"-Sendereihe, so z.B. als "Petra" in der gleichnamigen Folge von 1982. Nach der Wende ist Karin Düwel besonders auf dem Bildschirm präsent. Sie war von 1995 bis 1999 als Dr. Lili Schwarzenberg an der Seite von Walter Plathe in der Serie „Der Landarzt“ zu sehen, später gehört sie zur Stammbesetzung des mdr-"Polizeiruf 110". Düwel übernahm Episodenrollen in vielen deutschen Fernsehserien, darunter etwa Unser Charly, SOKO Wismar, Ein starkes Team, Praxis Bülowbogen, In aller Freundschaft, Hallo, Onkel Doc! und Der Bulle von Tölz.


Im Anschluss an die Diskussion besteht die Möglichkeit, die Gespräche im kleinen Kreis fortzusetzen.


Wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen wollen, bitten wir Sie, sich verbindlich SCHRIFTLICH anzumelden.

Bitte benachrichtigen Sie uns, wenn Ihnen trotz Ihrer Anmeldung eine Teilnahme unmöglich wird, da sonst Ausfallgebühren entstehen. Wir verschicken keine Anmeldebestätigungen! Die Teilnahmegebühr für diese Veranstaltung beträgt 7,00 und wird vor Beginn der Veranstaltung entgegengenommen.

Kontakt:
Mail: info@ifm-wolfen.de
Fax: 03494 - 63 60 91

Wir bedanken uns bei folgenden Sponsoren: DEFA Stiftung, Rosa Luxemburg Stiftung, Stadt Bitterfeld-Wolfen, OT Wolfen, Stadtwerke Wolfen, Druck- und Kopiercenter Bitterfeld, Förderverein Industrie- und Filmmuseum


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24. Januar 2016 14:56:01
Buchempfehlung des Newcomers Stefan Schmahl: [url]http://www.am
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06. November 2015 19:09:27
Hier gilt es, für die Hela zu voten: http://www.radiob.
..?refresh=5

28. Oktober 2015 20:31:24
Schüler der Hela in Bitterfeld bewerben sich für ein Konzert mit Glasperlenspiel an ihrer Schule. Bitte votet http://www.radiob.
..ndarschule

22. Juni 2015 17:45:11
hab ich da was mal wieder verpasst Angry Angry wo bleibt meine Mucke heullllllllllllll.
warn ne geile Zeit muss ich schon sagen

21. Juni 2015 13:06:08
Wird schon weiter gehen Grin aber erst einmal Kraft schöpfen für neue Aufgaben Wink

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