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Studienanfänger-Prognose nach oben korrigiert: Prognose muss auch in Sachsen-Anhalt Konsequenzen haben
NewsBundesweit wird die Zahl der Studienanfänger bis 2025 in jedem Jahr deutlich über der Studienanfängerzahl von 2005 – dem Basisjahr für den Hochschulpakt II – liegen, so dass von der GEW für einen Hochschulpakt 2020 bereits bundesweit 100.000 neue Studienplätze gefordert wurden.

Obwohl das Geburtental der Geburtsjahrgänge ab 1992 inzwischen die Hochschulen erreicht hat, weist der Trend auch an Sachsen-Anhalts Hochschulen zumindest auf stabile Studienanfängerzahlen auf hohem Niveau hin. Während im Jahre 2005 noch 8.765 Personen ein Studium in Sachsen-Anhalt aufnahmen, waren es zum Beginn des laufenden Studienjahres 2011 schon 10.495. Für die Jahre bis 2025 bewegen sich die Schätzungen zwischen 9.200 und 8.700.

Derzeit zählen Sachsen-Anhalts Hochschulen ca. 52.000 Studierende. Nach den Studienanfängerprognosen der KMK ist davon auszugehen, dass diese Zahl längerfristig nicht wesentlich unter die Marke von 50.000 Studierenden sinken wird. Sachsen-Anhalts Hochschulen sind aber hinsichtlich ihrer Finanzierung nur für ca. 33.000 Studierende ausgelegt, was bereits jetzt zu massiven Überlastungen in verschiedenen Studiengängen führt. „Vorlesungen für 500 und mehr Teilnehmer sind schon für alle eine Zumutung. Bei Seminaren mit über 50 Teilnehmern und Wartezeiten auf Praktikumsplätze von mehr als einem Semester sind aber die Grenzen des Verantwortbaren eindeutig überschritten, dies hat mit einem geordneten Studienbetrieb nichts mehr zu tun.“, so Lippmann zu den gegenwärtigen Zuständen.

„Vor dem Hintergrund der realen Bedingungen und den neuen KMK-Prognosen sind die Planspiele der Landesregierung über weitere Personalreduzierungen an den Hochschulen um mehr als 25 Prozent bis 2025 eine reine Fiktion und nicht länger haltbar. Finanzminister Bullerjahn und Wissenschaftsministerin Prof. Wolff müssen aus diesen Entwicklungen bei der Fortschreibung des Personalentwicklungskonzeptes (PEK) und bei den Gesprächen mit dem Wissenschaftsrat zur Neustrukturierung der Hochschullandschaft die notwendigen Konsequenzen ziehen“, sagte Lippmann. Der Landtag müsse mit dem nächsten Doppelhaushalt 2014/15 ein klares Zeichen für eine stabile und am absehbaren Bedarf orientierte Ausfinanzierung der Hochschulbudgets setzen.

Die GEW erwartet vor diesem Hintergrund von der Landesregierung wie von den Hochschulleitungen, dass freiwerdende Stellen sofort wieder besetzt und dem eigenen wissenschaftlichen Nachwuchs bessere Entwicklungschancen eingeräumt werden.

Auch den bisher von den Hochschulen vorgetragenen Gründen für den Abschluss von überwiegend befristeten Kurzzeitarbeitsverträge und Teilzeitarbeitsverträgen – die verfügbaren Mittel würden wegen eines befürchteten Studierendenmangels mittelfristig wegfallen – sei damit die Basis entzogen. „Für den dauerhaften Studierendenansturm brauchen wir erfahrenes und motiviertes Personal. Das kann über prekäre Arbeitsverhältnissen und schlechte Bezahlung nicht gewonnen werden“, sagte Lippmann.

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24. Januar 2016 14:56:01
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06. November 2015 19:09:27
Hier gilt es, für die Hela zu voten: http://www.radiob.
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28. Oktober 2015 20:31:24
Schüler der Hela in Bitterfeld bewerben sich für ein Konzert mit Glasperlenspiel an ihrer Schule. Bitte votet http://www.radiob.
..ndarschule

22. Juni 2015 17:45:11
hab ich da was mal wieder verpasst Angry Angry wo bleibt meine Mucke heullllllllllllll.
warn ne geile Zeit muss ich schon sagen

21. Juni 2015 13:06:08
Wird schon weiter gehen Grin aber erst einmal Kraft schöpfen für neue Aufgaben Wink

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