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Leipziger Buchmesse und Leipzig liest: Unverzichtbare Marketingplattform
NewsMartin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe, resümierte einen fabelhaften Messeverlauf: „Die Leipziger Buchmesse hat 2012 erneut gezeigt, dass sie als Marketingplattform für Verlage und Autoren unentbehrlich ist. Die starken Besucherzahlen auf der Messe und die vielen glücklichen Gesichter des lesefreudigen Publikums beim Lesefest ‚Leipzig liest’ machen ganz klar deutlich, dass das gedruckte Buch aus dem gesellschaftlichen Leben nicht wegzudenken ist.“

Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, sagte: "Der Wert des Urheberrechts und der Blick auf Autoren als Partner im Literaturgeschäft – die Leipziger Buchmesse hat in diesem Jahr Themen und damit wichtige Signale gesetzt. Gleichzeitig zeigt sie in globalen Zeiten: Die Kleinen sind ganz groß - das trifft für den Buchhandel zu, für Verlage und für komplette Strukturen.“

Für Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse, ist klar: „Die Leipziger Buchmesse hat als Bildungsmesse deutlich zugelegt. Der Zuspruch bei den Fachveranstaltungen war in diesem Jahr enorm. Lehrer, Erzieher, Pädagogen, Eltern und Kindererlebten ein vielfältiges und vor allem nachhaltiges Programm. Die Leipziger Buchmesse wird sich auch in Zukunft intensiv der Leseförderung widmen.“

Literatur, die unterhält - Leipzig liest erfolgreich wie nie

Zur 21. Auflage von Europas größtem Lesefest konnten sich die Leipziger und ihre Gäste unter anderem auf internationale Literatur-Prominenz wie den Iren John Boyne, Gerbrand Bakker und Arnon Grünberg aus den Niederlanden, den Franzosen Mathias Énard, den US-Amerikanern Jaimy Gordon, David Guterson und John Hart, den Tschechen Ivan Klíma, Péter Nádas aus Ungarn, Lizzie Doron und Zeruya Shalev aus Israel, Andrej Stasiuk aus Polen oder den Chinesen Liao Yiwu freuen. 2.780 Autoren und Mitwirkenden luden in 2.600 Veranstaltungen an 350 Leseorte ein.

Auch die Veranstaltungsorte zeigten sich hochzufrieden:

Michael Fernau, Direktor der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig erklärte: „’Leipzig liest’ macht traditionell in der Deutschen Nationalbibliothek Station. Mit den Lesungen in diesem Jahr haben wir auch das 100-jährige Gründungsjubiläum unseres Hauses gefeiert. Autoren, Zuhörer und unsere Kooperationspartner aus den Verlagen haben uns an drei Tagen sechs Lesungen und Vorträge in einer mitreißenden Atmosphäre in bis auf den letzten Platz gefüllten Lesesälen beschert.“

Claudius Nießen, Geschäftsführer des Deutschen Literaturinstituts Leipzig und Veranstalter der Langen Leipziger Lesenacht fasste zusammen: „Wir liegen mit 1200 Besuchern (genau: 1217 Besucher) deutlich über dem Vorjahr und waren damit ausverkauft. Die 1000er Marke hatten wir schon kurz nach 22:00 Uhr geknackt. Ich habe wunderbare Rückmeldungen bekommen, sowohl von Besuchern wie auch von Lesenden und den Verlagsleuten. Mit einem Satz: Ich bin mehr als glücklich.“

„Zum 14. Mal in Folge fanden Lesungen im Rahmen der Buchmesse im Zoo Leipzig statt“, sagte Dirk Eisold, Teamleiter Eventmanagement, Zoo Leipzig GmbH. Die sieben Lesungen waren thematisch an die unterschiedlichen Leseorte angepasst. So gab es unter anderem Geschichten über das Leben im Dschungel in der Tropenhalle Gondwanaland, einen Trip nach Afrika in der Kiwara-Lodge und einen Hiddenseeabend im Aquarium. Die besondere exotische Umgebung des Zoos begeisterte Leser und Zuhörer zugleich.“

Autoren stürmten Programmreihe autoren@leipzig

Die neuaufgelegte Programmreihe autoren@leipzig erfreute sich bei Autoren und Verlagen großer Beliebtheit. An vier Veranstaltungstagen suchte das Fachpublikum vor allem praktische Tipps zur Gestaltung des eigenen Marketings und zur professionellen Verlagssuche. Übergeordnetes Thema war jedoch die Diskussion „Brauchen Bücher und Autoren Verlage? Die vom buchreport in Kooperation mit der Akademie des Deutschen Buchhandels organisierte Podiumsdiskussion machte deutlich, dass der Buchmarkt mitten im Umbruch stecke und eine enge Zusammenarbeit zwischen Verlag und Autor unentbehrlich sei, fasste Oliver Zille zusammen. „In den vergangenen Tagen konnten wir beobachten, dass die Veranstaltungen rund um das Thema ‚Digitalisierung’ stark frequentiert wurden, so dass wir zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Themen gesetzt haben.“

„tranzyt. Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus“ von großem Interesse

Aus dem Osten viel Neues – dafür steht die Leipziger Buchmesse seit Jahrzehnten. 2012 stellte die Messe mit dem Programmschwerpunkt „tranzyt. Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus“ eine reiche Literaturszene mit exzellenten Autoren einem breiten Publikum vor.

"Ich bin sehr, sehr zufrieden und freudig überrascht über den massenhaften Andrang zu allen Veranstaltungen des neuen Programmschwerpunktes ‚tranzyt’“, sagte Martin Pollack, Kurator des Programms. „Selbst bei ernsteren Themen wie der Kulturvermittlung blieb kein Stuhl leer. Mein Kompliment an das Leipziger Publikum. Auch alle Autoren sind sehr glücklich mit der Resonanz. Gemeinsam gehen wir sehr optimistisch in die nächste Runde 2013."

„tranzyt“ ist ein langfristiges Projekt der Leipziger Buchmesse, der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Kooperation mit der Rinat Ahmetov Stiftung „Rozvytok Ukrajiny“, der Allianz Kulturstiftung, dem Lemberger Verlegerforum und dem Polnischen Institut in Leipzig.

Lehrer, Kinder und Jugendliche im Fokus der Leipziger Buchmesse

„Fokus BILDUNG“ der Leipziger Buchmesse bündelt rund 150 Fachveranstaltungen, Symposien, Kongresse für Lehrer, Erzieher, Eltern und Kinder. Unter dem Motto „Lehren, Lernen, Leipzig“ präsentierte das Programm eine ganze Reihe aktueller Themen. Die Palette reichte von der Förderung frühkindlicher Bildung, über Leseförderung im Schulalter bis zur Verbesserung der Hörkompetenzen. „Fokus BILDUNG“ wartete mit drei Premieren auf. So bewertete und präsentierte der Leipziger Lesekompass erstmals 30 ausgewählte Bücher, die sich länderübergreifend bestens für das Fördern der Lesekompetenz in Schulen und Kindertagesstätten eignen. Neu im Programm war auch die Preisverleihung „Schulbuch des Jahres“. Zudem verführten zum ersten Mal musikpädagogische Angebote zum Zuhören und Mitmachen.

Preis der Leipziger Buchmesse 2012 vergeben

Hunderte Zuschauer und Medienvertreter warteten am Nachmittag des ersten Buchmessetages (15. März 2012) gespannt auf die Entscheidung der Jury unter Vorsitz von Verena Auffermann zum achten Preis der Leipziger Buchmesse. In der Glashalle des Leipziger Messegeländes erlebten sie eine emotionale Preisverlei­hung und zollten den Gewinnern großen Beifall. Der Preis der Leipziger Buchmesse 2012 wurde Wolfgang Herrndorf (Belletristik), Jörg Baberowski (Sachbuch/Essayis­tik) und Christina Viragh (Übersetzung) zuerkannt. Den Preis in der Kategorie Belletristik für Wolfgang Herrndorf nahm Robert Koall entgegen, ein enger Freund und Dramaturg seiner Stücke sowie Chefdramaturg am Staatstheater Dresden. Jörg Baberowski und Christina Viragh waren persönlich beim Festakt in Leipzig zugegen und stellten sich dem Blitzlichtgewitter. Nominiert waren jeweils fünf Autoren oder Übersetzer.

Antiquariatsmesse – Anzugspunkt für internationale Händler

Parallel zur Leipziger Buchmesse präsentierten sich zur 18. Leipziger Antiquariatsmesse 67 Aussteller aus Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz, Schweden, der Tschechischen Republik und Ungarn. „Der Andrang zur Eröffnung war wie immer groß“, fasste Detlef Thursch, Veranstalter der Antiquariatsmesse, zusammen. „Erfreulich vor allem, dass unser Angebot immer mehr internationale Händler nach Leipzig lockt. Insgesamt ist der Messeverlauf zufriedenstellend gewesen.“ Zudem zog die Literaturmeile tausende – vor allem junger – Besucher an. Das Highlight der diesjährigen Antiquariatsmesse: Der teuerste Titel des Messekataloges, eine elfbändige signierte Vorzugsausgabe einer Werkausgabe von Thomas Mann aus den Zwanziger Jahren, wurde schon kurz nach Messebeginn an einem Privatmann veräußert.

Die nächste Leipziger Buchmesse findet vom 14. bis 17. März 2013 statt. Pressetext der Leipziger Messe
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24. Januar 2016 14:56:01
Buchempfehlung des Newcomers Stefan Schmahl: [url]http://www.am
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6&keywords=stef

06. November 2015 19:09:27
Hier gilt es, für die Hela zu voten: http://www.radiob.
..?refresh=5

28. Oktober 2015 20:31:24
Schüler der Hela in Bitterfeld bewerben sich für ein Konzert mit Glasperlenspiel an ihrer Schule. Bitte votet http://www.radiob.
..ndarschule

22. Juni 2015 17:45:11
hab ich da was mal wieder verpasst Angry Angry wo bleibt meine Mucke heullllllllllllll.
warn ne geile Zeit muss ich schon sagen

21. Juni 2015 13:06:08
Wird schon weiter gehen Grin aber erst einmal Kraft schöpfen für neue Aufgaben Wink

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