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Mitteldeutscher Genossenschaftsverband (Raiffeisen/Schulze-Delitzsch) e. V.
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Unter den 15 Landwirtschaftsbetrieben, die am diesjährigen Wettbewerb teilgenommen haben, waren alle Betriebs- und Rechtsformen vom Nebenerwerbslandwirt bis zum Großbe-trieb mit über 1 000 Milchkühen vertreten.

Der Wettbewerb wurde in der laufenden Periode in den Sparten Milchrinder, Fleisch- und Jungrindern durchgeführt. Vier Betrie-be haben sich neben der Sparte Milchrinder noch bei Fleisch- bzw. bei Jungrindern beworben.

Ein Betrieb, der am 31. August durch Staatsminister Kupfer mit dem Titel „Betrieb der ausgezeichneten Tierhaltung“ ausge-zeichneten wird, ist das Gut Trossin. In dem spezialisierten Milchbetrieb werden 1 000 Milchkühe gehalten. Das Gut Trossin wurde wie alle anderen Teilnehmer von der Wettbewerbskom-mission überprüft.

Die vom Präsidenten des Landesamtes für Umwelt, Landwirt-schaft und Geologie berufenen Fachleute aus Wissenschaft, Veterinärmedizin und Verbänden hatten jeden Betrieb besucht und anhand eines Kriterienkataloges überprüft.

Optimale Haltungsbedingungen und ökologische Kreisläufe
„Wichtigstes Kriterium für uns sind die Haltungsbedingungen, wie ausreichende Bewegungsfreiheit, Lüftung oder Frischluftzufuhr, Beschaffenheit der Liegeflächen, Tränken usw.“, so Dr. Thalheim weiter. „Daneben spielt der Gesundheitszustand der Tiere eine große Rolle, da viele Krankheiten oder das Auftreten von bestimmten Erregern Rückschlüsse auf ungünstige Haltungsbedingungen oder Mängel in der Betreuung darstellen.“ Zudem wurden die Lagerung von Stalldung bzw. Gülle und insbesondere die Lagerkapazität geprüft. Eine große Lagerkapazität von über 180 Tagen bietet die Gewähr, dass der Wirtschaftsdünger zum opti-malsten Zeitpunkt eingesetzt werden kann.
„Das ist nicht nur aus Gründen des Umweltschutzes günstig, sondern bringt durch eine nachhaltige Ausnutzung der Näh-stoffe wirtschaftliche Vorteile für den Betrieb.“

Während aufgrund der Stroheinstreu bei der Haltung von Fleis-chrindern sowie bei Kälbern und Jungrindern Festmist anfällt, ist es bei den Milchkühen Gülle. Diese wird bei den meisten Betrieben über eine Biogasanlage verwertet.
Die Biogaserzeugung auf der Basis von Gülle stelle eine beson-ders umweltverträgliche Form Erneuerbarer Energie dar, da nicht nur die Inhaltsstoffe energetisch optimal verwertet werden, sondern die Düngeeigenschaften der Gärrückstände besser sind, als bei unbehandelter Gülle.

Im Ergebnis der Überprüfung wurde in jeder Sparte ein Wettbe-werbssieger ermittelt.
Die Siegerbetriebe 2011/2012
Bei Milchkühen:
die MKH Agrar Produkte GmbH Wittichenau,

bei Fleischrinder:
KÖG Kleinbardau Landwirtschafts GmbH
und

bei Kälbern/Jungrindern:
die Agrargenossenschaft Theuma-Neuensalz e.G. .

Ausgezeichete Betriebe:
Bei Milchkühen sind das:
Gut Trossin,
Agrargenossenschaft „Am Bärenstein“ Stuppen e.G.,
Agrargenossenschaft Wirtschaftshof „Sachsenland“
Röhrsdorf/Wittgensdorf e.G. und
Göbel & Zschommler GbR, Großschirma,

bei Fleischrindern:
Limousinhof Klemm, Hartmannsdorf, LK Sächsische Schweiz,
und
„Walkmühlenhof“, Torgau.

Politik gefragt – Tierproduktion derzeit nicht wirtschaftlich
„Der Landeswettbewerb 2010/2011 zeigt erneut, wie groß die Anstrengungen und die Bereitschaft der Landwirte sind, gute Bedingungen für die Tiere zu schaffen und diese optimal zu be-treuen“, so Dr. Thalheim. Das gelinge aber nur bei entsprechen-der Wirtschaftlichkeit, dass heißt, „der Aufwand muss sich im Milchpreis oder den anderen Preisen niederschlagen. Wenn das der Fall ist, seien die Landwirte auch bereit, in tiergerechte Ställe und Anlagen zu investieren.
„Der aktuelle Landeswettbewerb hat deutlich gemacht, beson-ders tiergerechte Haltung gibt es dort, wo komplett neue Ställe gebaut wurden bzw. sehr viel investierte wurde. In diesen Fällen ist die tiergerechte Haltung auf keinem Fall eine Frage der Stall-größe.“

Im Ergebnis der Überprüfung konnten nicht alle Teilnehmer eine Auszeichnung erhalten. Es waren allerdings keine schwerwiegenden Mängel, die für den Ausschluss maßgeblich waren. Im Gegenteil, Teilbereiche waren vorbildlich, in anderen Bereichen wurden Mängel festgestellt.
In den meisten Fällen waren dafür die baulichen Gegebenheiten ausschlaggebend. Das heißt, für das Abstellen der beanstandeten Mängel sind Investitionen notwendig.

Voraussetzung für die Beseitigung der Mängel ist die Wirtschaft-lichkeit der Tierhaltung. Bei den hohen Kosten ist diese bei den aktuellen Preisen in keinem Bereich gegeben. Besonders gravierend ist die Diskrepanz bei der Milch.
„Bei einem Milchpreis der nicht einmal Lohn- und Futterkosten deckt, kann die Gesellschaft nicht erwarten, dass die Haltungs-bedingungen verbessert werden“, fasst Gerald Thalheim das Problem zusammen. „Oder anders formuliert, dem Lebensmitte-leinzelhandel, der solche Preise diktiert, sind das Tierwohl und die Bedingungen, unter denen die Menschen in den Ställen ar-beiten, wohl letztlich egal.“ Es scheine, der Handel wolle maxi-male Gewinne erwirtschaften. – „Die Verbraucher sollten mehr auf Qualitätsprodukte aus regionaler Herkunft achten“
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24. Januar 2016 14:56:01
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06. November 2015 19:09:27
Hier gilt es, für die Hela zu voten: http://www.radiob.
..?refresh=5

28. Oktober 2015 20:31:24
Schüler der Hela in Bitterfeld bewerben sich für ein Konzert mit Glasperlenspiel an ihrer Schule. Bitte votet http://www.radiob.
..ndarschule

22. Juni 2015 17:45:11
hab ich da was mal wieder verpasst Angry Angry wo bleibt meine Mucke heullllllllllllll.
warn ne geile Zeit muss ich schon sagen

21. Juni 2015 13:06:08
Wird schon weiter gehen Grin aber erst einmal Kraft schöpfen für neue Aufgaben Wink

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