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Das Hela-Projekt „Die Goitzsche vor uns, mit uns und nach uns“
NewsDabei stellten sie fest, dass das Wasser der Goitzsche sauber und klar ist und den Ansprüchen, die an einen Badesee gestellt werden, genügt.
Der Bitterfelder Bergleute e.V. hatte anlässlich des Goitzsche-Forums im Wasserzentrum eine Ausstellung von Informationswänden über die Entstehung der Braunkohle, des Bernsteins und der Goitsche als Braunkohle-Abbaugebiet einen Abriss über das Danach erstellt. Diese stellten sie unserer Schule für drei Wochen zur Verfügung. Den Schülern aller Klassen wurde durch eine detaillierte Führung mit interessanten Erklärungen die Geschichte der Goitsche (als Lagerstätte und Abbaugebiet der Braunkohle wird sie ohne „z“, als Kulturlandschaft und See mit „z“ geschrieben) nahe. Anschließend luden wir die Schüler der Bitterfelder Grundschulen, die Eltern unserer Schüler sowie interessierte Bitterfelder zu der Ausstellung und den Erklärungen in unsere Schule ein. Dieser Projektabschnitt fand breiten Anklang in der Presse (MZ, RBW-Regionalfernsehen, Goitzsche-Radio –
Webradio) und somit in der Öffentlichkeit.
Im Bitterfelder Museum fanden im Verlauf des Schuljahres 2009/2010 zwei äquivalente Sonderausstellungen statt, welche von unseren Schulklassen besucht wurden, um einen Einblick in die Zeit der Goitsche als Braunkohlengrube zu erhalten. Die Dauerausstellung zum Bitterfelder Bernstein erfreute sich großer Beliebtheit. Begleitend dazu wurden Projekte zum Bernstein durchgeführt, in denen die Eigenschaften des Bernsteins getestet und Bernstein selbst geschliffen und poliert werden konnte. Bei den Eigenschaften zeigte sich, dass Bernstein im Salzwasser schwimmt, brennbar ist, daher sein Name, eine geringe Härte hat, also leicht zu bearbeiten ist. Noch immer beeindruckt die Schüler, aber auch die Erwachsenen, die hier aufgewachsen sind, dass Bitterfelder Bernstein in Ribnitz-Damgarten bearbeitet und an der Ostsee verkauft wurde.
Im Barockschloss Delitzsch wurde die Entwicklung der Goitzsche während der Rekultivierung als Expo-2000-Projekt vor, während und nach der Flutung in Flora und Fauna mit Fotos, Film und Nachbildung der Natur durch Exponate und akustische Einblendungen dargestellt. Von dieser Ausstellung zeigten sich die Besucher sehr beeindruckt. Sie erkannten den Übergang und ihre eigene Erlebniswelt wieder. Als „Goitzsche mit uns“ kennen die Schüler größtenteils die geflutete Goitzsche, nach der Flut 2002 als Bernsteinsee, mit der Kulturlandschaft, die den wieder aufgeforsteten Goitzsche-Wald und die Exponate der Expo 2000 umfasst. Während einiger Exkursionen stiegen sie auf den Pegelturm, blickten vom Bitterfelder Bogen bis Leipzig und erfuhren mehr über die Wächter der Goitzsche und das Amphitheater auf der Agora, welches eigentlich die Form eines Ohres hat und den Wald der Töne. Vieles bleibt noch zu erkunden.
Besonders unsere jüngeren Schüler beschäftigten sich mit dem Phänomen der Jahrhundert-Flut, die vielen noch in Erinnerung ist, und ließen sich von Augenzeugen und Helfern berichten, was damals passierte.
Im Geographie-Unterricht erarbeiteten die Schüler die „Entstehung der Braunkohle, den Abbau und die Rekultivierung“ und hielten Kurzvorträge und fertigten Anschauungsmaterial, insbesondere Plakate. Besonders anschaulich wurden sie durch das Material, die Bücher und DVD, die unsere Schule durch die Projektfinanzierung erstehen konnte.
In der AG „Schülerköche“ kreierten Schüler der 9. Klasse unter der Anleitung von Ina Butz den „Goitzsche-Taler“, eine mundgerechtes Plätzchen aus Zutaten der Region, verziert mit Wellen, dem Pegelturm oder dem Bitterfelder Bogen. Sie fanden bei verschiedenen Anlässen, beispielsweise dem Goitzsche-Forum im Wasserzentrum, dem Erlebnistag Goitzsche auf der Agora, zum multikulturellen Sportfest mit Symposiumsveranstaltung sowie zur Wahlveranstaltung des Fördervereins Hela Sekunda e.V. , großen Anklang.
Während des Erlebnistags Goitzsche präsentierten die Schülerköche unsere Schule, das Projekt und, ganz besonders, die Goitzsche-Taler am Stand des Fördervereins Goitzsche e.V. , an welchem auch das Goitzsche-Maskottchen, der Goitzschetoffel, als Publikumsliebling seinen Stammplatz innehatte.
So wurde in der Öffentlichkeit die Kopplung unserer Geistesblitze an die Goitzsche besonders deutlich.
Anlässlich des Goitzsche-Forums, auf welchem jährlich von Politikern und Vereinen um die Goitzsche verschiedene Aspekte der Entwicklung der Goitzsche diskutiert werden, gestaltete eine Gruppe von Schülerinnen einer 10. Klasse vier Schautafeln mit den bisherigen Projektergebnissen. Weiterhin wurden die Tafeln während des multikulturellen Sportfestes im Fritz-Heinrich-Stadion in Bitterfeld und zum Tag der offenen Tür unserer Schule ausgestellt.
In verschiedenen Arbeitsgruppen erdachten die Schüler per Brainstorming Ideen, was die Goitzsche attraktiver machen könnte, beschrieben und diskutierten sie und stellten letztendlich eine Ideenbörse zusammen, welche während des Goitzsche-Forums vorgestellt wurde und großen Anklag fand. Die „Zukunftsinitiative Bitterfeld-Wolfen“ stellte sie auf ihre Internetpräsenz.
Während des Kunstunterrichts entwarfen Schüler Wegweiser und Hinweisschilder zu den neuen bzw. neu erdachten Sehenswürdigkeiten der Kulturlandschaft Goitzsche.
Ein Filet-Stückchen stellte die Projektfahrt der 9. Klassen nach Freiberg dar, in welchem sie den Unterschied zwischen Tagebau und Unter Tage in einem Schaubergwerk kennenlernten, die Terra Mineralia besuchten und dort jede Menge Neues und Interessantes über Steine und Minerale und sich von deren Schönheit mitreißen ließen. Das Projekt wurde während einiger „Mittagsflashs“ eines Webradios begleitet, der Großteil der Aufzeichnungen ging jedoch beim Umzug in ein anderes Studio verloren.
Während eines Besuches im „Haus am See“ in Schlaitz lernte eine Gruppe von Schülern die Flora und Fauna rund um den benachbarten Muldestausee und die Goitzsche kennen, beobachtete den Horst der Seeadler per Webcam, informierte sich über Biber, Bienen u.v.a. Besonders erstaunt zeigten sich die Jugendlichen, dass sie extra aufbereitete Felle verschiedener Tiere streicheln durften, denn sonst ist in Museen meist das Anfassen verboten. Während einer kleinen Wanderung am See beobachteten sie die Natur und ließen sich gern Besonderheiten erklären.
Direkt am Goitzsche-See unweit des Pegelturms befindet sich die „Wasserwelt“, das alte Wasserwerk mit seinem Klangspeicher und der Experimentierstrecke. Für Kinder, Jugendliche und sogar für Erwachsene ist es immer wieder ein Erlebnis, dort in die Welt des Wassers und der Physik einzutauchen. Deshalb besuchten wir es mit unseren Schülern und ließen sie es erneut entdecken.
Im Schuljahr 2009/2010 haben unsere Schüler viel Neues über ihre Heimat direkt an der Goitzsche in vergangener Zeit und der Gegenwart erfahren und haben sich über die Zukunft Gedanken gemacht. Viele von ihnen beobachten die Ereignisse nun interessierter und auch kritischer. Da unsere Schule die Schüler einer anderen Sekundarschule, die geschlossen wurde, aufgenommen hat und mit den Schülern altersentsprechend gearbeitet werden muss, werden wir das Projekt entsprechend unseren Möglichkeiten fortsetzen. So ist zum Beispiel eine weitere Zusammenarbeit mit dem „Haus am See“, dem Schülerlabor, den Bitterfelder Bergleuten, dem Förderverein Goitzsche e.V., dem BUND und selbstverständlich dem Kreismuseum Bitterfeld neben Diskussionsrunden zum Thema „die Goitzsche mit uns und nach uns“ vorgesehen, um dem Projekt Nachhaltigkeit und unseren Schülern interessante Erkenntnisse und Erlebnisse zu gewährleisten.

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24. Januar 2016 14:56:01
Buchempfehlung des Newcomers Stefan Schmahl: [url]http://www.am
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inder-Ph%C3%A4nome
num-I-Stefan-Schma
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6&keywords=stef

06. November 2015 19:09:27
Hier gilt es, für die Hela zu voten: http://www.radiob.
..?refresh=5

28. Oktober 2015 20:31:24
Schüler der Hela in Bitterfeld bewerben sich für ein Konzert mit Glasperlenspiel an ihrer Schule. Bitte votet http://www.radiob.
..ndarschule

22. Juni 2015 17:45:11
hab ich da was mal wieder verpasst Angry Angry wo bleibt meine Mucke heullllllllllllll.
warn ne geile Zeit muss ich schon sagen

21. Juni 2015 13:06:08
Wird schon weiter gehen Grin aber erst einmal Kraft schöpfen für neue Aufgaben Wink

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