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Spurensuche Erster Weltkrieg"- Vom Geschichtsprojekt zur Ausstellung
NewsFrühzeitig wurden in der regionalen Presse und im Internet Aufrufe gestartet, in denen um Hilfe und Unterstützung bei der Spurensuche gebeten wurde. Heimatforscher und Heimatvereine unterstützten daraufhin die Spurensuche unter anderem mit Listen von Gefallenen sowie Auszügen aus Schul- und Kriegschroniken. Weitere geschichtsinteressierte Bürger aus Landsberg und Umgebung, aber auch aus anderen Regionen (in diesem Fall in der Regel Verwandte der Schülerinnen und Schüler) unterstützten die Spurensuche mit Objekten. Besonders interessante Objekte in der Ausstellung sind eine Pickelhaube mit Haarbusch, ein Zigarettenbilder-Album, ein Bierkrug, Zeichnungen aus einem französischen Gefangenenlager, ein Granatsplitter, Eiserne Kreuze, ein Medaillon, Feldpostkarten und Fotos, Bücher, Zeitungen und Zeitschriften aus der Zeit von 1914 bis 1918.

Nach dem Besuch von Workshops und Weiterbildungsveranstaltungen zum Thema "100 Jahre Erster Weltkrieg" in Magdeburg bildeten sich Arbeitsgruppen innerhalb des Projektes. Eine Projektgruppe hat sich insbesondere mit den allgemeinen Fakten zum Ersten Weltkrieg befasst, die in Form von Übersichtstafeln am Beginn der Ausstellung stehen, teilweise mit Bezug zu Landsberger Ortsteilen. Die andere Projektgruppe widmete sich, nach einer Gesprächsrunde im Alten- und Pflegeheim Landsberg mit Nachfahren von Zeitzeugen und dem Ausprobieren der Sütterlin-Handschrift, insbesondere dem Entziffern von in Sütterlin geschriebenen Feldpostkarten. Im Kunstunterricht einer weiteren Gymnasialklasse entstand auch das Plakat zur Ausstellung.

Für die Ausstellungseröffnung am 12. Juli 2014 hatten die am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler Malzkaffee, Fettschnitten und Apfelkuchen für die Gäste vorbereitet und eine Schülerin hielt eine kleine Eröffnungsrede, in welcher das Projekt erläutert wurde.

Das Landsberger Museum hatte das Projekt angeregt, Kontakte zu Helfern vermittelt, verschiedene Objekte, wie Urkunden sowie ergänzende Texte und Bilder zur Verfügung gestellt, Feldpostkarten entziffert und war Ansprechpartner bei Fragen und Problemen. Auch die endgültige Gestaltung und der Aufbau der Ausstellung erfolgten durch die Museumsmitarbeiter.

Noch in der letzten Schulwoche vor den Ferien wurde die Ausstellung von einer 8. Klasse des Landsberger Gymnasiums besucht, die sowohl von den Lebensumständen der Menschen in den Kriegszeiten vor 100 Jahren sehr beeindruckt waren, als auch von der Tatsache, dass Schülerinnen und Schüler ihrer Schule so viel interessantes Material für eine ganze Museumsausstellung zusammen getragen haben.

Die erneute schuljahrübergreifende Zusammenarbeit zwischen Landsberger Gymnasium und Museum sollte für beide Seiten nachhaltig nutzbringend sein. Zum einen wurde erneut ein Stück Landsberger Geschichte wiederentdeckt und publiziert. Andererseits konnten neben dem Wissenszuwachs im Fach Geschichte, durch die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig auch weitere Kompetenzen, wie wissenschaftliches Arbeiten in Gruppen oder mit Medien, erworben werden.

Die Sonderausstellung "Spurensuche Erster Weltkrieg" ist noch bis zum 28. September 2014, dienstags, donnerstags und an den Wochenenden, jeweils von 13 bis 17 Uhr, im Museum "Bernhard Brühl" zu sehen. Andere Besuchszeiten, insbesondere für Schulklassen und andere Gruppen, können unter Tel. (034602) 20690 vereinbart werden. - Inge Fricke, Leiterin Museum Landsberg -

Foto (SoA-WK1_9940a.jpg) im Anhang: Blick in die Sonderausstellung "Spurensuche Erster Weltkrieg" (Foto: Gunter George)

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24. Januar 2016 14:56:01
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06. November 2015 19:09:27
Hier gilt es, für die Hela zu voten: http://www.radiob.
..?refresh=5

28. Oktober 2015 20:31:24
Schüler der Hela in Bitterfeld bewerben sich für ein Konzert mit Glasperlenspiel an ihrer Schule. Bitte votet http://www.radiob.
..ndarschule

22. Juni 2015 17:45:11
hab ich da was mal wieder verpasst Angry Angry wo bleibt meine Mucke heullllllllllllll.
warn ne geile Zeit muss ich schon sagen

21. Juni 2015 13:06:08
Wird schon weiter gehen Grin aber erst einmal Kraft schöpfen für neue Aufgaben Wink

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